Bei Kenntnisnahme von verendetem Schwarzwild muss möglichst Zeitnah mit dem bekannten Probebesteck eine Schweißprobe auf ASP / ESP entnommen werden.

Wichtig hierbei ist, dass auf dem Probenbegleitschein vermerkt wird, dass es sich um Fallwild handelt.

 

Der Tierkörper sollte möglichst gut sichtbar abgezäunt werden (nach Möglichkeit mit Pfählen und Trassierband o.ä.) ebenfalls sollte der Tierkörper verwittert werden (mit abgeschossenen Patronenhülsen o.ä.).

Durch die Kennzeichnung sollte der eventuell vorhandene Virus nicht weiter verbreitet werden.

Sinnvoll ist auch, die für den Bezirk zuständigen Veterinärämter über den Fund zu informieren.

 

Die notwendigen Untersuchungsbestecke, sowie Probenbegleitscheine stehen bei den Kreisverwaltungen und Veterinärämtern zur Abholung bereit.

Für dringende Fälle (Wochenende usw.) habe ich einige bei mir im Jagdhaus als Notfallhilfe liegen.

 

Den Probebeleitschein können Sie auch hier ausdrucken:

Probebegleitschein

 

Kreisjagdmeister

Bernd Klinck